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Blog

Der Wohnungsmarkt in Amsterdam-Nord stand im zweiten Quartal unter Druck

NVMMVARightmove
16. Juli 2025
Von Kaylee

Der Wohnungsmarkt in Amsterdam-Nord ist in voller Bewegung. Der Quadratmeterpreis steigt weiter auf über 7.300 €, Wohnungen wechseln schneller den Besitzer.

Die Preise steigen, Wohnungen werden schneller verkauft und das Angebot geht zur Neige

Der Wohnungsmarkt in Amsterdam-Nord ist in voller Bewegung. Der Quadratmeterpreis steigt weiter auf über 7.300 €, Wohnungen wechseln schneller den Besitzer als im letzten Quartal, und Käufer überbieten deutlich, auch im Segment unter 700.000 €. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Transaktionen stark: Es fehlt an passendem Angebot. Noord ist damit nicht mehr der „bezahlbare Hinterhof von Amsterdam“, sondern ein ernstzunehmender, wettbewerbsintensiver Markt, auf dem kluges Kaufen und Verkaufen strategisches Timing erfordert.

Der Quadratmeterpreis in Amsterdam-Nord steigt um +6,2 % auf 7.316 € pro m²

Die Zahlen für das zweite Quartal 2025 sprechen Bände: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Amsterdam-Nord stieg auf 7.316 €, was einem Anstieg von 6,2 % gegenüber dem ersten Quartal (6.889 €) und sogar von 9,7 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 entspricht.

Vergleich mit anderen Stadtteilen:

  • Stadtzentrum: 9.945 € pro m²
  • Oud-Zuid: 9.725 € pro m²
  • Nord: 7.316 € pro m²

Wohnungen aus der Vorkriegszeit erzielten einen Preis von 9.132 € pro m², was die Beliebtheit charakteristischer Immobilien unterstreicht. Wohnungen aus der Nachkriegszeit lagen bei 6.635 €, machten jedoch den Großteil der Verkäufe aus.

Der Transaktionspreis sinkt leicht – warum?

Der durchschnittliche Kaufpreis sank von 609.739 € auf 592.077 €. Das ist jedoch kein Anzeichen für eine Abkühlung. Der Grund? Im zweiten Quartal wurden relativ mehr kleinere Wohnungen und Nachkriegswohnungen verkauft.

  • Vorkriegszeit (Q2): 688.819 €
  • Nachkriegszeit (Q2): 543.496 €

Der Quadratmeterpreis steigt sogar, was bestätigt, dass Käufer mehr für weniger Fläche bezahlen. Der Norden ist also nicht „günstiger geworden“, sondern der Wettbewerb auf kleinerer Fläche hat sich verschärft.

Die Zahl der Transaktionen sinkt um 23 %: Das Angebot reicht nicht aus

Im ersten Quartal 2025 wechselten noch 174 Wohnungen den Eigentümer. Im zweiten Quartal waren es nur noch 133: ein Rückgang um 23 %. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 (236 Verkäufe) ist sogar von einer Halbierung die Rede.

Aber Achtung: Die Durchlaufzeit ist von 44 auf 37 Tage gesunken. Das bedeutet: Käufer gibt es zwar, aber nicht das passende Angebot. Vor allem in beliebten Stadtteilen wie Van der Pek, Tuindorp und Overhoeks entsteht Druck auf das bestehende Angebot.

Die Überbietungsrate steigt im Vorkriegssegment auf durchschnittlich 109 % bis 115,8 %

Der Bieterdruck nimmt zu: Während im ersten Quartal durchschnittlich 108 % des Angebotspreises geboten wurden, liegt dieser Wert im zweiten Quartal bei 109 %. Käufer betrachten den Norden immer weniger als „die günstige Alternative“, sondern zunehmend als strategische Wahl innerhalb der Stadt. Für Vorkriegswohnungen werden sogar durchschnittlich 115,8 % des Angebotspreises geboten.

Der Norden ist also kein Schnäppchenmarkt mehr, sondern ein Markt, auf dem Käufer von anhaltendem Wachstum ausgehen.

Was bedeutet das für Sie als Käufer oder Verkäufer?

Verkaufen Sie Ihre Immobilie in Noord? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür

Die Kombination aus höheren Quadratmeterpreisen, kürzeren Verkaufszeiten und deutlichen Überbietungen macht das dritte Quartal 2025 zu einem attraktiven Zeitpunkt für einen Verkauf. Besitzen Sie eine gut geschnittene, kleinere Wohnung? Dann sprechen Sie damit direkt die größte Nachfragergruppe an.

Möchten Sie in Noord kaufen? Machen Sie sich auf Schnelligkeit und Konkurrenz gefasst

Auf „das Schnäppchen“ zu warten, ist riskant: Der Quadratmeterpreis steigt schneller, als der Gesamtverkaufspreis sinkt. Vor allem unter 650.000 € ist die Konkurrenz hart. Wer jetzt kauft, kauft zum richtigen Zeitpunkt, bevor die Preise in Noord endgültig die 7.500 € pro m² überschreiten.

Die in Noord geborene und aufgewachsene Immobilienmarktexpertin Kaylee Römer im Gespräch

„Der Rückgang der Immobiliengeschäfte in Amsterdam-Nord ist kein Zeichen für nachlassendes Interesse, sondern vielmehr für eine angespannte Marktlage. Wir beobachten eine Kombination verschiedener Faktoren: Das verfügbare Angebot entspricht nicht ausreichend der Nachfrage, die Preise steigen schneller, als viele Erstkäufer mithalten können, und ein Teil der Verkäufer hält an seinen Objekten fest, in der Hoffnung auf noch bessere Angebote. Gleichzeitig gibt es kaum Neubauten, die zu erschwinglichen Preisen fertiggestellt werden. Das Ergebnis? Viele Suchende, wenig Angebot, heftige Überbietungen und ein Wohnungsmarkt, der unter Druck steht, sich aber keineswegs abkühlt.“

Möchten Sie eine Immobilie in Amsterdam-Nord kaufen oder verkaufen?

Vom Einfamilienhaus bis zur Erstwohnungswohnung – wir kennen die Stadtteile, die Käufer und das Preisniveau in jedem Segment. Mit unseren Standortdaten und unserer Erfahrung in Amsterdam-Nord sorgen wir für den richtigen Verkaufszeitpunkt oder einen gut durchdachten Kauf. Nehmen Sie unverbindlich mit uns auf.

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